Köln, 1. April 2026. Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Köln zeigt sich überrascht von einem bislang wohl unter Verschluss gehaltenen Prüfauftrag der Stadtverwaltung: Ab 2027 soll in Köln eine sogenannte „Kölner Klimapauschale“ auf CO₂-Emissionen von Privatpersonen eingeführt werden. Die Abgabe soll zunächst modellhaft in besonders „frequentierten“ Innenstadtbereichen getestet werden. Nach den der AfD-Fraktion zugespielten Informationen plant die Stadt, alle Kölner über eine App zur täglichen „Selbsterfassung“ ihrer Atemzüge und Wege im Stadtgebiet zu verpflichten. Wer nachweislich wenig atmet und möglichst selten die Wohnung verlässt, soll demnach Bonuspunkte erhalten, die dann etwa beim Kauf eines Deutschlandtickets oder bei städtischen Gebühren eingelöst werden können.

„Was sich anhört wie Satire auf eine übergriffige Klima- und Verkehrspolitik, ist in Köln offenbar ernst gemeint“, erklärt Stephan Boyens, AfD Fraktionschef im Kölner Stadtrat. „Statt endlich die massiven Probleme bei Sicherheit, Sauberkeit und Verkehrschaos anzupacken, träumt man im Rathaus von einer Luftsteuer pro Atemzug. Die Kölner sollen sich buchstäblich das Atmen abgewöhnen, damit im Rathaus ein neues Prestigeprojekt gefeiert werden kann.“

„Köln entwickelt sich immer mehr zu einem Experimentierfeld für ideologische Verkehrsund Klimapolitik“, so Matthias Büschges, AfD-Fraktionsgeschäftsführer, weiter. „Autofahrer werden verdrängt, Pendler gegängelt, Gewerbetreibende ausgebremst und jetzt sollen auch noch Atemzüge bepreist werden. Wenn das Schule macht, ist der nächste Schritt eine ‚Solidaritätsabgabe‘ für alle, die es wagen, in Köln zu wohnen und zu arbeiten. Selbstverständlich werden wir diesen Unsinn entschieden ablehnen.“