Christer Cremer (AfD): Frau Oberbürgermeisterin, vielen Dank für das Wort. – Meine Damen und Herren! Liebe Zuschauer hier im Saal und im Livestream! Wir bedanken uns auch bei den Schülern für die Beiträge, die sie geliefert haben, weil man merkt: Diese Schüler lieben ihre Stadt, und diese Liebe zu dieser Stadt sollte erwidert werden. Deswegen ist es auch gut, dass die Politik hier handelt. Wir wären selbstverständlich auch gern auf diesem Antrag dabei gewesen, aber wir wissen ja, warum das alles immer wieder nicht der Fall ist. Ich bin davon überzeugt, dass der ein oder andere Schüler auch unsere Partei wählt, von daher nehmen wir das gern an.

(Beifall bei der AfD)

Das ist, wie gesagt, ein grundlegendes Problem in dieser Stadt. Wir lieben alle diese Stadt, aber wir versauen diese Stadt, und da muss sich, glaube ich, auch wirklich irgendetwas im Mindset ändern. Wenn das nicht passiert, dann kriegen wir das auch nicht in den Griff, oder wir müssen es anders machen. Ich finde es allerdings etwas makaber, dass hier Parteien darauf sind, die die Legalisierung von Cannabis durchgeführt haben und jetzt, sage ich einmal, den Verkauf von Lachgas einschränken wollen. Na ja, da sollten Sie vielleicht auch einmal auf Bundesebene mit Blick auf den Jugendschutz noch etwas verändern. Ich will aber jetzt auch leider Gottes der Jugend ein bisschen Wasser in den Wein schütten. Ich glaube, viele der Probleme sind bekannt in dieser Stadt, nur mangelt es an der Umsetzung und an der Durchsetzung, und da kann ich nur eines sagen: Wir müssen unseren Ordnungsbehörden und Polizeibehörden den Rücken stärken, damit das hier auch alles wirklich richtig durchgesetzt wird. Das verlange ich dann auch von der Verwaltung: Wenn es ein Lachgasverbot gibt, darf nicht mit einer gewissen Nonchalance darüber hinweggesehen werden. Wir haben auch aus dem eigenen Unterstützerkreis, zum Beispiel aus Kalk, Hinweise, dass es da um die Trimbornstraße herum ein riesengroßes Problem mit Jugendlichen und Lachgas gibt. Da kann ich wirklich nur auffordern, dass die städtischen Behörden – unsere Rückendeckung haben sie dafür – da auch mit der notwendigen Härte vorgehen, denn anders geht das leider nicht in dieser Stadt.

(Beifall bei der AfD)

Es ist, wie gesagt, meine Hauptsorge, dass wir jetzt hier einen Beschluss fassen, die Jugendlichen sich freuen, weil wir etwas gemacht haben, aber sich im Endeffekt nichts ändert, weil im Grunde genommen hier nicht mit der notwendigen Härte agiert und es nicht durchgesetzt wird. Dass wir hier ein wirkliches Problem haben, das sehen Sie auch, wenn Sie zum Beispiel in die Parks der Stadt gehen. Da haben Sie zum Teil sogar eine Bevölkerung, die ist ungefähr so – nicht, dass das jetzt hier von uns auch in eine Richtung, sondern einmal wirklich gegen die biodeutsche Bevölkerung ist -: Wenn Sie im Kölner Westen sind, da haben sie eine Grillbevölkerung, die sieht ungefähr so aus wie Köln 1960. Da ist eine Sauerei nach Grillfesten, die dort zum Teil in den Parks veranstaltet werden, die ihresgleichen sucht. Deswegen würde ich einmal wirklich auch da – hier wollen wir ja auch konkrete Probleme lösen – die Stadtdirektorin fragen, was die Stadt denn da unternimmt. Die Leute, die können ja gern ihre Picknicks und was auch immer machen, aber sie sollen auch gefälligst ihren Müll wieder mitnehmen. Was sind da die konkreten Maßnahmen? Wie gesagt, Köln kann besser, kann ordentlicher, muss ordentlicher werden, denn sonst kriegen wir auch den Ruf weg, dass wir so eine Art Müllstadt sind. Ich glaube, das will keiner, der diese Stadt wirklich liebt. Von daher haben Sie unsere Unterstützung bei diesem Antrag. Ich bedanke mich bei den Schülern, aber es muss auch mit Härte vorgegangen werden, denn es geht leider nichts anders in dieser Stadt. – Vielen Dank.

(Beifall bei der AfD)

 

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