Christer Cremer (AfD): Frau Oberbürgermeisterin! Meine Damen und Herren! Liebe Zuschauer! Das ist ja eine Neuigkeit: Dort darf jeder mieten. Ich sage jetzt eins: Dann werden wir als AfD Köln dort demnächst auch einmal mieten – mal sehen, ob das möglich ist, meine Damen und Herren! Das glauben Sie doch wohl selbst nicht.
(Beifall bei der AfD)
Zuerst komme ich zur FDP. Sie haben vollkommen recht, Herr Görzel, dass das AZ geschlossen werden soll, und dass das eine Geldverschwendung ist. Wir haben schon mehrfach in dieser Ratsperiode und auch schon davor die Schließung gefordert. Die FDP hat aber nie dafür gestimmt. Meine Damen und Herren von der FDP, Sie sind nicht glaubwürdig. In dieser Hinsicht haben die anderen schon recht: Das ist eine Form des reinen Wahlkampfpopulismus bei Ihnen.
(Beifall bei der AfD)
Dann einmal kurz zu Herrn Kockerbeck: Das Autonome Zentrum ist eine linksextreme Institution; es wurde sich erkämpft. Man hat in der Vergangenheit mit Hausbesetzungen angefangen und sich das erstritten. Als dann im Grunde der Umzug an den Standort nicht stattgefunden hat, ist man mit Bengalos durch die Straßen gezogen. Dabei ist es dann zu Straftaten gekommen. Was ist es denn dann? – Das ist politische Gewalt, Punktum, Ende! Und wenn Sie danach fragen, wird die Landesregierung Ihnen sagen – Sie sitzen ja glücklicherweise nicht im Landtag -,
(Beifall bei der AfD)
dass dort mindestens fünf linksextreme Gruppen das Gebäude temporär nutzen, zum Beispiel die Interventionistische Linke. Es ist sehr interessant, wofür Sie sich hier engagieren.
(Karina Margareta Syndicus [KLIMA FREUNDE & GUT]: Zum Thema!)
So viel dazu. Das AZ gehört geschlossen, weil – und da muss man auch die FDP in Schutz nehmen – es eine zutiefst illiberale Institution ist. Punkt.
(Beifall bei der AfD)
Deswegen ist es auch richtig, dass das Geld für andere Dinge eingesetzt wird. Man muss jedoch leider konstatieren, dass es Wahlkampfpopulismus ist. Mit Blick auf den Wahlkampf sage ich: Wer das AZ wirklich geschlossen sehen will, der wählt am 14.09. AfD. Denn wir sind die Einzigen, die maximal glaubwürdig sind. Mit uns wird das Ding dicht gemacht, und zwar sofort.
(Isabell Ullrich [KLIMA FREUNDE & GUT]: Wir sind keine Wahlkampfveranstaltung!)
– Wie bitte? Moment mal! Alle anderen doch auch. Haben Sie Angst davor, dass wir das dicht machen, sodass Sie nicht mehr dorthin gehen können? Mit uns kommt es weg. Punkt.
(Lino Hammer [Bündnis 90/Die Grünen]: Ich glaube nicht, dass man vor Ihnen Angst haben muss! – Zurufe: Es geht um Schulhöfe!)
Und wenn wir auch über das Erscheinungsbild der Stadt immer wieder reden: Dass wir hier linksextreme Zentren erlauben, ist sicherlich auch nicht hilfreich. Da wird darüber geredet, dass Kapitalismus doof ist. Ist es eigentlich für Unternehmer in dieser Stadt eine Form der Willkommenskultur, wenn man Linksextreme als Stadt fördert?
Oberbürgermeisterin Henriette Reker: Zum Thema!
Christer Cremer (AfD): Das gehört doch dazu. Wenn man Linksextreme fördert, die am liebsten jeden Unternehmer in den Gulag nach Sibirien schicken wollen würden.
(Zurufe: Ohh! – Maria Helmis-Arend [SPD]: Zur Sache!)
Das ist doch die Grundhaltung, die bei diesen Leuten dahintersteht. Sie haben doch selbst gesagt: „Kapitalismus ist doof.“ Am besten jeden Unternehmer ohne Entschädigung enteignen und in irgendein Lager stecken. Das ist die Denke von Linksextremen. Die Einzigen, die hier wirklich glaubwürdig dagegenstehen, sind wir, meine Damen und Herren.
(Beifall bei der AfD)
Das Ding muss weg. Das gibt es nur mit uns. Ich
schenke Ihnen auch gerne noch anderthalb Minuten. – Vielen Dank.
(Beifall bei der AfD)
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