Anforderungsprofil für die Besetzung der Stelle Beigeordnete*r des neustrukturierten Dezernates I – 1829/2026
Matthias Büschges (AfD): Vielen Dank für das erteilte Wort. – Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren, ich fasse auch unsere beiden Änderungsanträge in einem Redebeitrag zusammen, dann schenke ich Ihnen ein bisschen Zeit. Die beiden Ausschreibungstexte, die wir hier vorliegen haben, sind aus unserer Sicht ein klares Symptom genau dafür, warum Köln in Schwierigkeiten steckt. Genau deshalb bringen wir diese Änderungsanträge ein. Denn statt den Kern der Aufgabe in den Vordergrund zu stellen, nämlich die Führung eines zentralen Dezernats, Verantwortung für Personal, Organisation, Digitalisierung und funktionierende Bürgerdienste, wird die Ausschreibung aufgebläht mit Genderformeln, Diversitätsfloskeln und politisch modischen Schlagworten. Der Fokus liegt also nicht auf der Leistungsfähigkeit, auf Führungsstärke, auf Verantwortung, sondern auf Vielfalt und Imagepflege. Dasselbe Muster sehen wir beim zweiten Antrag wieder: seitenlange Selbstbeschreibungen der Stadt, wieder viel Werte, viel Symbolpolitik statt einer klaren, nüchternen Darstellung dessen, was die Stelle wirklich leisten muss: Entscheidungen treffen, Prozesse straffen, auch Digitalisierung vorantreiben, Kosten im Griff behalten und eine überlastete Verwaltung wieder funktionsfähig machen.
(Beifall bei der AfD)
Genau diese Mentalität – also die Priorität für Sprache, Symbolik und Selbstdarstellung statt für Kompetenz und Ergebnis – führt Köln in die Krise. Wir bringen unsere Änderungsanträge ein, weil wir wollen, dass in Köln und dass auch in diesen Ausschreibungstexten wieder das Wesentliche im Mittelpunkt steht: Qualifikation, Führung, Verantwortung und die Lösung der realen Probleme dieser Stadt und nicht der nächste bunte, gegenderte Ausschreibungstext. – Vielen Dank.
(Beifall bei der AfD)