Kölner „Willkommensbehörde“ schlägt ein Abschiebe-Hilfsangebot der Zentralen Ausländerbehörde Coesfeld (ZAB) aus – Altparteien spielen empört
Köln, den 12.08.2026. Während die Stadt Köln unter den Lasten der Migration ächzt, schlägt die Kölner „Willkommensbehörde“ ein Abschiebe-Hilfsangebot der Zentralen Ausländerbehörde Coesfeld (ZAB) aus.
In der sog. „Coesfelder Liste“ wurden 500 Personen aufgeführt, die in Köln leben und ausreisepflichtig sind. Um den Aufenthalt zu beenden, fehlten bei diesem Personenkreis vor allem gültige Papiere. Die ZAB hat hier ihre Hilfe bei der Beschaffung der fehlenden Papiere angeboten. Diese Hilfe wurde 2024 abgelehnt – zwei Jahre später sind plötzlich alle empört.
„Wer die Migrationspolitik der letzten Jahre in Köln beobachtet, ist wenig überrascht. Die Ausländerbehörde wurde nicht umsonst in „Willkommensbehörde“ umbenannt. Die Mission der Verwaltung und dem Gros des Kölner Stadtrats heißt ganz klar: Bleibeperspektive für Jedermann. Von daher sind die Krokodilstränen von CDU und SPD alles andere als glaubwürdig. Trotzdem ist das eigenmächtige Handeln der Verwaltung ein Skandal“, so der Fraktionsvize Philipp Busch.
„Anfragen zum Status aufenthaltsbeendender Maßnahmen bei den Personen, die es nicht geschafft haben, den sogenannten Chancen-Aufenthalt für sich zu nutzen, werden von der Verwaltung kümmerlich beantwortet. Der Eindruck, die Verwaltung will schlicht niemanden ausweisen, wurde durch den Skandal um die Coesfelder Liste leider bestätigt“, ergänzt Ratsherrin Iris Dworeck-Danielowski.
Die AfD-Fraktion fordert nicht nur eine lückenlose Aufklärung des Sachverhalts sowie Konsequenzen für die Entscheidungsträger der Verwaltung, sondern vor allem die Abschiebung der Ausreisepflichtigen!
